es ist nicht einfach

Ich bin leider kein mensch der so ehrgeizig ist das er niemals aufgibt, ich gebe oft auf, oft und schnell. Aber ich stehe immer wieder auf, ich warte zwar viel zu oft das ein wunder geschieht, aber vielleicht braucht man manchmal nur wille, ich glaube ja das man alles schaffen kann wenn man nur fest genug will. und eig habe ich wille genug. ich will etwas machen, ich will irgendwo ankommen. mir fehlt nur oft der wind in den segeln und das ziel vor meinen augen. und irgendwie muss ich genau da ansetzen, bei dem ziel, ich will, ich will etwas schaffen, ich will keiner von den menschen sein der sein potenzial vertut, der alles für etwas hinschmeißt, ich kann viel, das weiß ich. vieleicht gehöre ich nicht zu den intelligentesten, aber mir hat mal jemand gesagt, das intelligenz immer nur ein bruchteil ist und dass das eigentliche nur fleiß und ehrgeiz bedeutet. rückschläge gibt es immer wieder.... früher war ich ein kämpfer, jemand der niemals aufgegeben hat, jemand der immer weiter gekämpft hat, jemand der sich nicht hat unterkriegen lassen. jemand den nichts aus dem gleichgewicht bringen konnte und diesen biss hätte ich gerne wieder, ich würde meine kraft gerne für etwas nutzliches, etwas produktives einsetzen, etwas das mich weiter bringt, vielleicht schaffe ich es nicht, aber ich will etwas machen, etwas mit bio, ich will damit irgendwo ankommen und vielleicht war es falsch meinen traum mit dem weißeb kittel aufzugeben, vielleicht kann ich es doch, vielleicht schaffe ich es und wenn ich es nicht versuche, werde ich das niemals rausfinden, niemals rausfinden ob ich es hätte schaffen können. ich will das... und ich muss aufhören mir gedanken um das wenn und aber zu machen, um das geld um die chancen, ich muss es einfach reskieren, einfach versuchen es hinzubekommen, einfach anfangen mich zu trauen... weg mit den sorgen und der angst, es könnte doch klappen, es könnte etwas werden....

8.11.07 13:00, kommentieren

und die lehrer fragen sich woher das desinteresse kommt?

Laaangweilig...

Ich weiß ja nicht ob das so gedacht war, aber der film in Reli konnte mich nun wirklich nicht erreichen. ich bin dankbar für meine bildung, dankbar für den unterricht an dem ich teilnehmen darf. aber seien wir ehrlich? Epikur? da sitze ich morgens zwei stunden im philo unterricht und überlege mir, was epikur mit seiner definition von glück gemeint haben könnte. Das wir freude verspüren wenn wir weder körperliche noch seeliche schmerzen haben ist doch ziemlich logisch oder? ich meine es ist eine in sich schlüssige behauptung. und das wir nicht nach dem glück suchen, beziehungsweise ihm nicht bedürfen wenn wir gerade glücklich sind, naja, das hätte ich denen auch sagen können undich frage mich was dieser typ mal davon abgesehen das er in der antike gelebt hat und ich nicht, mir voraus hat. es ist durchaus sehr lobenswert das sich jemand seine zeit rauben lässt indem er sich gedanken darüber macht wie man glücklich wird, warum und wie man es bleibt, aber ich denke doch das wir dafür keine allgemeine oder gar globale antwort finden können. im grunde ist philo doch nur auslegungssache...

Und dann dieser filmin reli, ja ich kann das nicht gut sehen wenn ein kind stirbt, aber das hatte nun rein gar nicht mit gott zu tun... dieser vater hat seinem sohn erlaubt schlittschuh laufen zu gehen, weil nach genauen berechnungen sicher war, dass das eis nicht brechen konnte... und was ist? natürlich das eis bricht... aber keineswegs weil gott das so gewollt hat um den vater, der eingeschworener atheist war zu bekehren, nein das eis bricht, weil das nahe gelegene atomkraftwerk warmes wasser hat in den fluss laufen lassen. er hätte die eisdicke gar nicht richtig berechnen können er hatte nicht alle angaben. und das hat was mit gott zu tun? ich habe nichts gegen gott, aber ich bin naturwissenschaftler, es gibt für alles eine rational logische erklärung....

 

Drum bin ich froh das ich gleich nur noch mathe und bio hab, dinge mit denen ich was anfangen kann... das heißt ich ess jetzt hier schön meinenilchreis, trink meinen kaffee und sprinte zurück zur schule und schau mal ob ich da noch etwas an tatsächlichem wissen abstauben kann.

19.10.07 11:04, kommentieren

Es gibt so Tage

Von Wir sind Helden, Kaputt

  Dein Vater ist kaputt
aber du bist es nicht
Zerbeult und verbogen
und vielleicht nicht ganz dicht
Aber irgendwo darunter bist du seltsam o.k
Beinah unversehrt unter allem, was weh tut

Ich weiss du willst helfen
Ich weiss du grämst dich
Ich weiss du willst abhauen
Ich weiss du schämst dich

Es ist okay jeder soll fliehen der kann
Wenn du den Fluchtwagen fährst
Schnall dich an

So viel kaputt
aber so vieles nicht
Jede der Scherben
spiegelt das Licht
So viel kaputt
aber zwischen der Glut
zwischen Asche und Trümmern
war irgendwas gut

Deine Mutter ist kaputt
aber du bist es nicht
Du trägst dieselben Verbände
Schicht über Schicht
Aber irgendwo darunter
bist du längst schon verheilt
Du hast viel zu lang
ihre Wunden geteilt

Ich weiss du willst helfen
aber du weisst nicht wie
Ich weiss du willst abhauen
aber das könntest du nie

Es ist okay - jeder soll helfen der kann
Wenn du die Scherben aufhebst
zieh dir Handschuhe an

So viel kaputt
aber so vieles nicht
Jede der Scherben
spiegelt das Licht
So viel kaputt
aber zwischen der Glut
zwischen Asche und Trümmern
war irgendwas gut

Du hast es gefunden
Und du musst es tragen
für dich und für alle
die dich danach fragen

Du hast es gefunden
Und du musst es tragen
für dich und für alle
die dich danach fragen

So viel kaputt
aber so vieles nicht
Jede der Scherben
spiegelt das Licht
So viel kaputt
aber zwischen der Glut
zwischen Asche und Trümmern
war irgendwas gut


17.10.07 15:45, kommentieren

Ich war Atheist bevor ich rausfand das ich Gott bin

Ja ich bin zurück und warte nun mal ab was hiraus wird...

17.10.07 14:59, kommentieren